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Sonnenuntergang im Damaraland: Im Hintergrund geht im Dunst des nahen Meeres die Sonne unter und taucht die Landschaft in ein sanftes und warmes Gold. Im Vordergrund sind links die Silhouetten von drei Personen, die den Sonnenuntergang bestaunen. In der Mitte und rechts im Bild  stehen zwei Köcherbäume im Gegenlicht.
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Reise

durch die

Wüste

Reise durch die Wüste

Licht,
Ton
und Schrift
für einen
gemeinsamen
Planeten.

Vorwort

Wüste. Wenn du jemals einen Moment der Stille in der Wüste erlebt hast, kennst du das überwältigende Gefühl, auf dem Grat zwischen Gefahr und Geborgenheit zu stehen, während du dich tief verbunden mit allem fühlst, das auf unserem Planeten existiert.

Licht. Seit ich meine erste Kamera in den Händen hielt, war die Fotografie für mich der Weg, meine Gedanken zu verarbeiten und mich auszudrücken. Die Fotos auf dieser Webseite stammen von meinen Namibia-Reisen. Sie nehmen dich, so gut das aus der Ferne geht, in die Wüste mit.

Ton. Musik öffnet Wege in unsere Seelen. Brent Moyer hat eine Auswahl an ruhigen Gitarrenmelodien komponiert, die dir helfen, in dieses Abenteuer einzutauchen.

Schrift. Die Worte in diesem Buch sind spirituelle, aber bewusst religionsfreie Zitate aus Papst Franziskus’ Umwelt-Enzyklika «Laudato si’».

Mit diesem sorgfältig kurartierten Erlebnis lade ich dich dazu ein, innezuhalten und nachzudenken. Viel Vergnügen.

Unterschrift Denise Rankwiler

Vorwort

Wüste. Wenn du jemals einen Moment der Stille in der Wüste erlebt hast, kennst du das überwältigende Gefühl, auf dem Grat zwischen Gefahr und Geborgenheit zu stehen, während du dich tief verbunden mit allem fühlst, das auf unserem Planeten existiert.

Licht. Seit ich meine erste Kamera in den Händen hielt, war die Fotografie für mich der Weg, meine Gedanken zu verarbeiten und mich auszudrücken. Die Fotos auf dieser Webseite stammen von meinen Namibia-Reisen. Sie nehmen dich, so gut das aus der Ferne geht, in die Wüste mit.

Ton. Musik öffnet Wege in unsere Seelen. Brent Moyer hat eine Auswahl an ruhigen Gitarrenmelodien komponiert, die dir helfen, in dieses Abenteuer einzutauchen.

Schrift. Die Worte in diesem Buch sind spirituelle, aber bewusst religionsfreie Zitate aus Papst Franziskus’ Umwelt-Enzyklika «Laudato si’».

Mit diesem sorgfältig kurartierten Erlebnis lade ich dich dazu ein, innezuhalten und nachzudenken. Viel Vergnügen.

Unterschrift Denise Rankwiler

Deine Reise-Playlist

Diese Auswahl an ruhigen Gitarrenmelodien wurde speziell von Brent Moyer geschrieben, arrangiert und aufgenommen, um dir zu helfen, herunterzufahren und dich mit dem Rhythmus dieser Reise zu verbinden.

Lass diese Melodien dich begleiten, während du dich auf dem Pfad bewegst, der durch dieses Buch führt:

Stille, Erkenntnis, Verbundenheit, Verantwortung, Wandel und Hoffnung.

Höre auf qualitativ hochwertigen Lautsprechern oder Kopfhörern, um das beste Erlebnis zu geniessen und nimm dir Zeit, dich in die Musik, die Worte und die Fotos zu vertiefen.

  1. Twilight Riffle
  2. Easter Rain
  3. Flower in the Sand
  4. Grandpa's Dream
  5. Desert Stardust

brent-moyer.com
© Breny Tunes, SESAC,
verwendet mit Erlaubnis.

Starte jetzt die Musik und höre sie im Hintergrund, während du diese Webseite anschaust.

Stille

Eine weite Wüstenlandschaft liegt im weichen Licht. Der Horizont öffnet sich ohne Unterbruch, der Himmel wirkt ruhig und klar. Sand und Gestein erstrecken sich still, ohne sichtbare Bewegung. Eine einsame Schotter-Strasse schlängelt sich in der Ferne durch Inselberge. Im Vorderung sind einige dürre Pflanzen sichtbar, aber kein Tiere oder Menschen.
237.
Die Ruhe ist eine Ausweitung des Blickfeldes, die erlaubt, wieder die Rechte der anderen zu erkennen.
Die Aufnahme ist auf einer Bergkuppe während einem farbenfrohen Sonnenaufgang im Damaraland gemacht worden. Auf der Koppe sieht man vier Menschen von hinten im Gegenlicht: Ein Mann steht und streckt die Arme seitlich aus, ein Mann und eine Frau sitzen rechts von ihm und ein junger Mann, der links sitzt, hält ein Handy in die Höhe. Die Sonne ist knapp über dem Horizont aufgetaucht und taucht den Himmel in gold, orange, gelb und blau.
225.
Die Natur ist voll von Worten der Liebe. Doch wie können wir sie hören mitten im ständigen Lärm, in der fortdauernden und begierigen Zerstreuung oder im Kult der äusseren Erscheinung?
Zwei Giraffen – links eine weibliche, rechts eine männliche – stehen vor einem Wasserloch, an dem Springböcke trinken und schauen mit fragendem Blick in die Kamera. Die Giraffen haben die Köpfe zusammengestreckt. Das Männchen schleckt sich mit der Zunge über's Maul.
55.
Wenn jemand die Erdenbewohner von aussen beobachten würde, würde er sich über ein solches Verhalten wundern, das bisweilen selbstmörderisch erscheint.

Erkenntnis

Zwei Elefanten im Etosha Nationalpark kuscheln liebevoll ihre Köpfe aneinander. Der Elefant links steht quer zum Bild, während der rechte der Kamera entgegenschaut.
215.
Wenn jemand nicht lernt innezuhalten, um das Schöne wahrzunehmen und zu würdigen, ist es nicht verwunderlich, dass sich für ihn alles in einen Gegenstand verwandelt, den er gebrauchen oder skrupellos missbrauchen kann.
Eine idyllische Wüstenlandschaft mit Dünen wird von Gleisen und Stromleitungen durchbrochen. Man sieht Die Lokomotive und ein paar Wagen eines schweren Güterzugs auf den Gleisen fahren. Aus dem Auspuff der Lokomotive kommt eine schwarze Rauchwolke. Im Vorderung liegt ein einsames Grab mit Kreuz.
5.
Der Mensch scheint oft keine andere Bedeutung seiner natürlichen Umwelt wahrzunehmen, als allein jene, die den Zwecken eines unmittelbaren Gebrauchs und Verbrauchs dient.
Abgestorbene Kameldornbäume stehen vorne im Gegenlicht während die untergegangene Sonne den Himmel in ein dunkles violett/pink taucht. Die Szene spielt sich im letzten Licht des Abends ab, bevor es ganz dunkel wird.
106.
Jetzt hingegen ist das Interesse darauf ausgerichtet, alles, was irgend möglich ist, aus den Dingen zu gewinnen durch den Eingriff des Menschen, der dazu neigt, die Wirklichkeit dessen, was er vor sich hat, zu ignorieren oder zu vergessen. Deswegen haben der Mensch und die Dinge aufgehört, sich freundschaftlich die Hand zu reichen, und sind dazu übergegangen, feindselig einander gegenüber zu stehen.

Verbundenheit

Nahaufnahme eines Toktokkie-Käfers während der Goldenen Stunde des Sonnenuntergangs. Der Käfer steht quer zum Bild und streckt seine Fühler der untergehenden Sonne entgegen. Auf seinem glatten Panzer spiegelt sich der Himmel mit dem Sonnenuntergang. Um den Käfer herum sind Wüstensand und vereinzelt kleine grüne Pflanzen.
42.
Da alle Geschöpfe miteinander verbunden sind, muss jedes mit Liebe und Bewunderung gewürdigt werden, und alle sind wir aufeinander angewiesen.
Der Stamm der San sitzt in der Nacht ums Lagerfeuer und singt traditionelle Lieder. Die Menschen schauen in das Feuer. Die älteren tragen traditionelle Kleidung des Stammes, die jüngeren tragen von Touristen mitgebrachte westliche Kleidung.
52.
Es gibt keine politischen oder sozialen Grenzen und Barrieren, die uns erlauben, uns zu isolieren, und aus ebendiesem Grund auch keinen Raum für die Globalisierung der Gleichgültigkeit.
Ein Spitzmaul-Nashorn mit abgesägter Hornspitze steht inmitten versengter Gebüsche. Im Hintergrund sieht man die Etosha Salzpfanne. Die Szene ist farblos und öde.
92.
Die gleiche Erbärmlichkeit, die dazu führt, ein Tier zu misshandeln, zeigt sich unverzüglich auch in der Beziehung zu anderen Menschen.

Verantwortung

Ein Rudel von fünf Löwen-Weibachen ist auf der Pirsch. Die drei Weibchen rechts im Bild sind gut versteckt hinter Büschen. Die zwei Weibchen links im Bild sind näher und besser sichtbar. Sie fixieren einen Punkt an der Kamera vorbei. Man sieht schön die gelben Augen und gespitzen Ohren der vordersten Löwin.
6.
Der Verbrauch der Schöpfung setzt dort ein, wo wir keine Instanz mehr über uns haben, sondern nur noch uns selber wollen.
Das Bild ist vom Deadvlei aus Richtung Big Daddy, der grössten Düne in Sesriem, aufgenommen. Es ist früher morgen – die Sonne ist knapp aufgegangen. Auf dem Kamm der Big Daddy-Düne sieht man im Gegenlicht die Silhoutten von gut zwei Dutzen Toursiten, die hintereinander die Düne erklimmen.
56.
Viele werden sagen, dass sie sich nicht bewusst sind, unmoralisch zu handeln, denn die ständige Ablenkung nimmt uns den Mut, der Wirklichkeit einer begrenzten und vergänglichen Welt ins Auge zu schauen.
Der Vordergrund wird eingenommen von einem grünen Gebüsch. Die vorderen Blätter sind aufgrund der Tiefenschärfe völlig verschwommen, die Blätter weiterhinten erkennt man gut. In der Mitte bildet das Gebüsch wie ein kleines Guckloch, durch welches im Fokus ein Spitzmaul-Nashorn gerade in die Kamera blickt.
92.
Jede Grausamkeit gegenüber irgendeinem Geschöpf widerspricht der Würde des Menschen.

Wandel

Es ist ein Landschaftsbild bei Sonnenuntergang. Die Sonne ist gerade hinter dem Horizont verschwunden und scheint ein Halo vo gelb über orange, rosa bis zu schwarz. Im Vordergrund ist im Gegenlicht ein dürrer Dornbusch direkt vor der untergehenden Sonne, so dass es aussieht, als sei er das Zentrum der Farbenspiels.
5.
Die echte menschliche Entwicklung ist moralischer Art.
Es ist früher morgen in der endlosen Weite des steinigen Damaralands. Die Sonne ist noch nicht aufgegangen, sie ist aber ganz kurz davor. In der weiten Ferne ist eine verblassende Bergkette zu sehen. Ebenfalls weit weg, aber deutlich näher zur Kamera stehen zehn Strausse  im Gegenlicht.
237.
Wir sind berufen, in unser Handeln eine Dimension der Empfänglichkeit und der Unentgeltlichkeit einzubeziehen, die etwas anderes ist als ein blosses Nichtstun.
Auf den losen roten Felsen des Erongo-Gebirges hocken zwei Klippschliefer: Die Mama, die sich schützen über ihr Junges stellt. Beide blicken in die Kamera.
159.
Wir reden hier nicht von einer optionalen Haltung, sondern von einer grundlegenden Frage der Gerechtigkeit, da die Erde, die wir empfangen haben, auch jenen gehört, die erst noch kommen.

Hoffnung

Drei Erdhörnchen knabbern an einem kleinen, vertrockneten Busch. Obwohl es ausschaut, als habe der Busch nicht viel zu bieten, verbringen sie viel Zeit damit, sich an seinen Blüten die Bäuche vollzuschlagen.
223.
Man kann wenig benötigen und erfüllt leben.
Die frühe Morgensonne taucht die Szene in ganz sanftes Licht. Zwei abgestorbene Kameldornbäume in der linken Bildhälfte stehen am Fuss einer Düne, die durch das sanfte Morgenlicht von unten nach oben einen sandfarbigen Farbverlauf von hell nach dunkel erhält. Am Fuss der Düne sieht man Spuren von Tieren sowie feine Wellen vom Wind im Sand.
222.
Es ist eine Rückkehr zu der Einfachheit, die uns erlaubt innezuhalten, um das Kleine zu würdigen, dankbar zu sein für die Möglichkeiten, die das Leben bietet, ohne uns an das zu hängen, was wir haben, noch uns über das zu grämen, was wir nicht haben.
Eine farbenprächtige Gabelracke sitzt auf dem Ast eines abgestorbenen Kameldornbaums und schaut nach rechts – in die Zukunft. Vor ihr erstreckt sich nichts als Himmel. Der Himmel ist völlig bedeckt mit Wolken und macht Hoffnung auf kostenbaren Regen.
71.
Ein guter Mensch ist genug, um die Hoffnung nicht untergehen zu lassen!

Gemeinsamer Planet. Nimm dieses Werk als Beispiel. Ich bin Schweizerin und habe mit einer Kamera aus Japan diese Fotografien in Namibia auf-genommen. Die Musik, die dieses Buch begleitet, ist von US-Amerikaner Brent Moyer kreiert worden, der auch als der «Global Cowboy» bekannt ist. Papst Franziskus war Argentinier und Sohn italienischer Immigranten. Er schrieb «Laudato si’» im kleinsten Land der Welt, dem Vatikan. Siehst du, auch das Kleinste bedeutet viel und alles auf dieser Erde ist miteinander verbunden. Wir alle teilen diesen Planeten.

Und nur diesen einen.

Gemeinsamer Planet. Nimm dieses Werk als Beispiel. Ich bin Schweizerin und habe mit einer Kamera aus Japan diese Fotografien in Namibia auf-genommen. Die Musik, die dieses Buch begleitet, ist von US-Amerikaner Brent Moyer kreiert worden, der auch als der «Global Cowboy» bekannt ist. Papst Franziskus war Argentinier und Sohn italienischer Immigranten. Er schrieb «Laudato si’» im kleinsten Land der Welt, dem Vatikan. Siehst du, auch das Kleinste bedeutet viel und alles auf dieser Erde ist miteinander verbunden. Wir alle teilen diesen Planeten.

Und nur diesen einen.

Quellen

Zitate

aus «Laudato si’» von Papst Franziskus
© Dicastero per la Comunicazione –
Libreria Editrice Vaticana
Verwendet mit Erlaubnis

Musik

Komponiert und aufgenommen von Brent Moyer
© Breny Tunes, SESAC
Verwendet mit Erlaubnis
brent-moyer.com

Fotografie & Website

© Denise Rankwiler
denise-rankwiler.ch
Foto am Lagerfeuer verwendet mit Erlaubnis des Stammes der San in Tsumkwe, Namibia

Zitate

aus «Laudato si’» von Papst Franziskus
© Dicastero per la Comunicazione –
Libreria Editrice Vaticana
Verwendet mit Erlaubnis

Musik

Komponiert und aufgenommen von Brent Moyer
© Breny Tunes, SESAC
Verwendet mit Erlaubnis
brent-moyer.com

Fotografie & Website

© Denise Rankwiler
denise-rankwiler.ch
Foto am Lagerfeuer verwendet mit Erlaubnis des Stammes der San in Tsumkwe, Namibia

Zu diesem Projekt

Unser Planet und seine Vielfalt haben mich immer schon fasziniert. Über die Jahre habe ich immer wieder nach Wegen gesucht, einen Beitrag zu leisten. Sei es mit Freiwilligenarbeit im Tierschutz, Gewohnheiten im Alltag oder mit meiner Fotografie. Mit «Reise durch die Wüste» habe ich ein weiteres Projekt gefunden, um etwas zu bewegen.

Diese virtuelle Erfahrung ist ein Geschenk an alle, die auf diese Website finden. Für die Zukunft ist auch ein Buch geplant. Der ganze Gewinn aus dem Buchverkauf wird an die EHRA Elephant Human Relations Aid in Namibia gehen.

Natürlich gäbe es dazu noch viel mehr zu sagen. Das hier soll aber wirklich keine Verkaufsseite sein. Darum schliesse ich jetzt hier. Herzlichen Dank, dass du bis hierhin gelesen hast. Ich hoffe, dir hat die «Reise durch die Wüste» gefallen!

Unterschrift von Denise Rankwiler